Blog - Kimberleys

May
09
2010

Autoverkauf

Kimberleys

Noch am Vorabend vor dem Flug über die Bungle Bungles haben wir eine Email erhalten. Es waren die ersten Interessenten an unserem Auto, wir hatten es ja bereits online in den verschiedenen Foren angeboten. Nach einem kurzen Rückruf stand fest, dass wir Kununurra am folgenden Tag verlassen und schnellstmöglich nach Darwin aufbrechen, da das nette deutsche Pärchen bereits einen Job hatte und Darwin noch in der Woche verlassen wollte. Für die verbleibenden etwa 1300km von Kununurra nach Darwin haben wir gerade mal 3 Tage benötigt. Natürlich haben wir Oerl auch noch etwas gereinigt und den ganzen Staub von der Gibb River Road entfernt. Am Donnerstagmorgen kamen wir in Darwin an und haben das Auto sofort vorgeführt. Die beiden waren von Anfang an sehr zufrieden. Auch die Probefahrt und der Check durch das Autohaus hat daran nichts geändert und so stand bereits am Donnerstag fest, dass wir unser Auto verkaufen würden. Für die folgenden 2 Nächte haben wir uns auf einem der teuren Caravanparks in Darwin eingemietet und tagsüber noch einiges erledigt. Am Samstag war großer Übergabetag. Vormittags haben wir nochmal den Ölwechsel und Service an Oerl durchgeführt und mittags sind die beiden abgefahren, während wir am Hostel zurück bleiben mussten. Das war irgendwie ein sehr komisches Gefühl, schließlich haben wir ja knapp ein Jahr in dem Auto gelebt.



Nun sind wir in Darwin, haben kein Auto, auch nicht mehr so viel Geld aber noch 5 Wochen Zeit. Darwin haben wir ja schon vor einem Jahr gesehen und so haben wir uns entschlossen Süd-Ost-Asien unsicher zu machen. Zur Auswahl standen Thailand, Bali und Malaysia. Da es derzeit in Thailand Unruhen gibt und wir es im Urlaub eher etwas ruhiger wollen fiel das schon mal Flach. Bei Bali merkte Romeo an, dass es uns bald langweilig werden könnte, was tut man auch 5 Wochen auf so einer Insel. Und so haben wir uns für Malaysia entschieden. Wir werden am Montagabend über Singapur nach Kuala Lumpur fliegen. In den folgenden 5 Wochen werden wir dann etwas in Malaysia herum reisen und schließlich am 17. Juni den Rückweg nach Deutschland über Singapur ansteuern. Natürlich werden wir auch über unsere Abenteuer in Malaysia berichten, allerdings erst wenn wir wieder in Deutschland sind, da das Internet dort sehr anstrengend sein soll.

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May
04
2010

Gibb River Road

Kimberleys

Nach ein paar schönen Tagen und einem letzten Sonnenuntergang am Cable Beach in Broome sind wir Richtung Derby aufgebrochen. Am Dienstag, 27.4. ging es auf die Gibb River Road. Als eines der letzten richtigen Off-Road Abenteuer stand sie für uns von Beginn an auf dem Plan und wir haben uns riesig drauf gefreut. Die Gibb River Road erstreckt sich über ca, 670 km von Derby nach Kununurra durch die Savanne und man kann an vielen Stellen die Hauptstraße verlassen und auf unwegsamen 4WD Tracks zu abgelegenen Wasserfällen und tiefen Schluchten fahren. Während der Regenzeit ist die unbefestigte Straße unpassierbar. Im April wird sie wieder geöffnet und die schweren Schäden durch Überflutungen werden nach und nach repariert. Dieses Jahr hat die Regenzeit sehr lang angehalten, weshalb der Abstecher zum Mitchell Plateau und den beeindruckenden Mitchell Falls immer noch unpassierbar war. Ein Großteil der Strecke war abenteuerlich und nicht allzu freundlich zu unseren Reifen. Nach vier Tagen sind wir ordentlich durchgeschüttelt und leider mit einem Plattfuß in Kununurra angekommen. Natürlich haben wir überall wo es möglich war dem Oerl eine Verschnaufpause gegönnt und unsere Wanderstiefel angezogen und sind zu den abgelegenen Wasserfällen mit Pools gewandert, wo es auch immer ein erfrischendes Bad gab. Wir haben auf der Gibb River Road große Warane, eine riesige schwarze Schlange, Emus, Rinder, eine Gottesanbeterin, viele verschiedene Vögel, Dingos und natürlich viele Kängurus gesehen.



In Kununurra haben wir uns etwas erholt und einen neuen Reifen für Oerl organisiert. Anschließend ging es ein Stück zurück in den El Questro Wilderness Park, wo es, wie sollte es anders sein, weitere Wasserfälle, Schluchten, erfrischende Pools, heiße Quellen und abenteuerliche Off-Road Tracks zu erkunden gab. Als eines unserer letzten Abenteuer in Australien hat es nochmal richtig Spaß gemacht den armen Oerl durch felsige Strecken und tiefe Wasserdurchquerungen zu quälen. Selbst bei der 30%igen Steigung durch felsigen, weich sandigen und mit Haarnadelkurven versehenen Track zu einem Lookout hat er keinen Mux gemacht und uns alle heil wieder nach unten gebracht.



Nach zwei Tagen haben wir wieder Kununurra angesteuert und einen Ausflug über die Bungle Bungles im Purnululu Nationalpark gemacht. Dort gibt es die weltberühmten Bienenkorbartigen Felsformationen der Kimberleys zu bestaunen. Den spektakulärsten Blick auf die Bungle Bungles hat man wenn man sie von der Luft aus betrachtet.



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