Blog - Southern Queensland

December
03
2009

Sunshine Coast, Brisbane und Gold Coast

Southern Queensland

Am Mittwoch, 25. November sind wir früh am Morgen zum Delphin-Club in Tin Can Bay gegangen. Hier findet täglich das einzige offizielle und öffentliche Delphin-Füttern in Australien statt und wir wollten natürlich mit von der Partie sein. Wir haben dabei einiges Interessantes über Delphine erfahren, unter anderem auch wie es zu dem Delphin-Club gekommen ist und weshalb hier täglich die Fütterungen stattfinden.



Anschließend sind wir süd-östlich zum Highway zurück gefahren und haben in der nächsten größeren Stadt (Gympie) unsere Lager aufgestockt und den letzten Blogeintrag geschrieben. Ohne größere Verzögerung ging es dann weiter zur Sunshine Coast. Hier tummeln sich viele kleine Städte an den endlosen Stränden. Man kann überall herrlich spazieren gehen, Spaß im kühlen Nass haben oder einfach nur relaxen und die Sonne genießen. Das Meer ist hier sehr klar, aber auch sehr wellig, also ein idealer Ort zum Surfen.



Am nächsten Tag sind wir nach Mooloolaba gefahren. Auf dem Weg kamen wir an der riesigen Ananas vorbei. Von Mooloolaba aus kann man zur Ex-HMAS Brisbane tauchen, da sie aber erst 2001 versenkt wurde ist sie noch nicht so stark von Korallen bewachsen und von Fischschwärmen besiedelt, wir haben uns also gegen einen Tauchtrip entschieden und sind lieber in das Underwaterworld gegangen. In riesigen Aquarien kann man hier große Haie und Rochen, kleine Clownfische in ihren Anemonen und auch Seelöwen beobachten. Es war sehr spannend und auch informativ und mit verschiedenen Shows wurde für genügend Action gesorgt.
Am Nachmittag waren wir noch am Dicky Beach, wo vor vielen Jahren die Dicky auf Grund gelaufen ist, und wo noch heute Teile des Wracks im Sand stecken. Auf dem Weg zu unserem Camp waren wir noch am Wild Horse Lookout. Man konnte die angrenzenden riesigen Wälder anschauen und in der Ferne erste Teile von Brisbane erkennen.



Am Freitag, 27. November war es dann endlich so weit, wir sind nach Brisbane gefahren. Brisbane ist die erste richtig große Stadt die wir in Australien besuchen. Wir haben uns vorgenommen hier ein paar Tage zu bleiben, den Service an Oerl durchzuführen und natürlich Shoppen zu gehen. Also ging es erst mal auf einen Campingplatz etwas außerhalb mit guter Busanbindung. Am Nachmittag und Samstag haben wir uns um Oerl gekümmert.
Am Sonntag ging es dann mit dem Bus in die Innenstadt. Wir waren erst an der South Bank des Brisbane Rivers in einem schönen Park. Hier sind wir über den Sonntags-Markt geschlendert. Danach sind wir mitten ins Business Zentrum gefahren. Hier grenzt eine Fußgängerzone an die andere und ein großer Shoppingcenter mit vielen schönen Boutiquen an den nächsten. Wir hatten herrlichstes Wetter und so hat das Shoppen auch richtig Spaß gemacht.



Am Montag stand Spotten auf dem Programm. Wir sind gleich morgens zum Flughafen gefahren und auf einen Spotterpunkt nahe des General Aviation Terminals gegangen. Leider hat der Wind nicht so ganz mitgespielt und es war die falsche Landebahn offen. Wir haben dennoch ein paar gute Blicke auf die kleinen und auch großen Flugzeuge hier gehabt. Der Brisbane Flughafen ist der flächengrößte und derzeit wachstumsstärkste Flughafen Australiens. Mittags, als es in der Sonne unerträglich heiß wurde sind wir ins nahegelegene DFO (Direct Factory Outlet) gefahren und haben ein paar Klamotten eingekauft. Am späten Nachmittag waren wir dann nochmal am Flughafen, sind in den Sicherheitsbereich des Domestic Terminals und konnten von da aus direkt an den Gates das Treiben auf dem Vorfeld beobachten.



Am nächsten Morgen hatten wir dann mehr Glück mit dem Wind und waren gleich nochmal Spotten. Diesmal haben wir alle startenden Flugzeuge an uns vorbei rollen gesehen und die landenden sind direkt vor unseren Augen aufgesetzt.



Gegen Mittag haben wir dann Brisbane den Rücken gekehrt und sind zum Daisy Hill Conservation Park gefahren. Hier gibt es ein interessantes Koala Informationszentrum und wenn man Glück hat kann man sogar einen Koala in der freien Wildbahn sehen. Am Nachmittag sind wir dann weiter nach Süden nach Tamborine gefahren. Das ist ein kleines Dorf mitten im tropischen Regenwald umgeben von Nationalparks mit schönen Flüssen, Wasserfällen und Wanderwegen. Im Irish-Pub gab es erst mal ein kühles Bier :)



Am Mittwochmorgen haben wir einen Spaziergang durch den Botanischen Garten in Tamborine gemacht. Anschließend sind wir dann zur Gold Coast gefahren. Wir waren in Surfers Paradise. Leider war es bewölkt, windig und kühl, so dass die vollbusigen knackigen Mädels und die durchtrainierten Surfer erst gar nicht kamen. Die Wellen waren eigentlich auch ein Witz, wir hatten trotzdem Spaß beim Beobachten der vielen Asiaten beim Surfen-Lernen, einer ist spektakulärer als der andere vom Brett gegangen. Mittagessen gab es dann 15km südlicher am Miami Beach. Am Nachmittag sind wir die Küste entlang auf dem Pacific Highway über die Grenze von Queensland nach New South Wales gefahren. In Byron Bay mussten wir dann erstaunt feststellen, dass es nicht halb 4 sondern halb 5 war und dass wir jetzt der europäischen Zeit 10 Stunden voraus sind (Sommerzeit). Das Durchschnittsalter von Byron Bay liegt bei 25 und vom Hippie bis zum Hardrock-Mattler ist alles vertreten. Zum Abendessen haben wir uns eine richtig gute italienische Holzofen Pizza mit passendem Rotwein gegönnt.



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November
25
2009

Fraser Island

Southern Queensland

Am Mittwoch, 19. November 2009 sind wir von Bundaberg nach Hervey Bay gefahren, wo wir hinter einem Hostel günstig campen und die Einrichtungen (Toilette, Dusche, Pool, Spa und Bar) mit nutzen konnten. Am Donnerstag haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und haben die 15km lange Strandpromenade von Hervey Bay erkundet. Hier konnte man an vielen Stellen im Meer baden und sich in der Sonne bräunen.



Am Freitag ging es dann endlich auf unsere 5-tägige Tour quer durch Fraser Island. Fraser Island ist die weltgrößte Sandinsel und eines der größten Off-Road Abenteuer Australiens. Um 6:45 startete die Fähre und wir waren eine knappe Stunde später mitten im sandigen Vergnügen. Das sollte aber nicht lange andauern, da wir bereits nach knappen 3km steckten. Man muss dazu sagen, dass es hier seit 3 Monaten nicht geregnet hat und die Zustände der Sandpisten auf der Insel seit 10 Jahren nicht so extrem waren (sehr weicher Sand und abartig tiefe Löcher). Naja, zum Glück wurde uns bald geholfen und wir konnten das Abenteuer ohne weiteren Zwischenfall fortsetzen.



Da Fraser Island eines der Haupt-Touristenziele in Australien ist, gibt es einige professionell geführte Bustouren. Da wir diese meiden wollten, haben wir versucht immer sehr zeitig an den Attraktionen zu sein, damit wir sie besser genießen konnten. Das hat meist auch sehr gut geklappt. Gecampt haben wir immer direkt am Strand und wurden somit morgens von der aufgehenden Sonne geweckt.



Nun zu den Fakten. Wir sind fast alle Inlandtracks gefahren und den kompletten 75-Mile Beach. (Hier musste man sich an die Gezeiten halten, da das Fahren auf dem Strand nur bei niedrigem Wasserstand möglich ist). Wir sind insgesamt ca. 160km Inlandstrecke bei durchschnittlich 15km/H und ca. 130km Strand mit durchschnittlich 50km/H gefahren. Wir haben Dingeos, große Warane und sogar ein Känguru gesehen.



Außerdem haben wir uns fast alles Sehenswerte auf der Insel angeschaut: Lake McKenzie (herrlich weißer Sand und kristallklares Wasser), Lake Wabby, Boomerang Lakes, Lake Allom (hier haben wir Süßwasserschildkröten gesehen), Lake Birrabeen, Lake Boomanjin, den Eli Creek (hier kann man sich ein Stück den Fluss hinunter treiben lassen, hat riesig Spaß gemacht), das Maheno Wrack, die Pinnacles (gelbe Sandsteinklippen), den Indian Head (von da hatte man einen herrlichen Blick auf die Strände), die Champagne Pools und natürlich einige Sanddünen, die hier alle Namen tragen. Aber was bringen euch die ganzen Namen, schaut euch doch einfach die Bilder an…



Wir haben Fraser Island am Hook Point, ganz im Süden wieder verlassen und sind von da aus über Rainbow Beach nach Tin Can Bay gefahren.

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