Blog - Northern Queensland

October
02
2009

Palm Cove

Northern Queensland

Seit einem Monat sind wir nun in Palm Cove und es wird merklich von Tag zu Tag wärmer und schwüler. Das liegt daran, dass wir uns so allmählich der Regenzeit nähern. Bis dahin wollen wir noch etwa einen Monat hier bleiben und das Wetter genießen und gleichzeitig etwas Geld verdienen. Claudi hat sich bei ihrer Arbeit sehr gut eingelebt. Es macht ihr sehr viel Spaß zu arbeiten und ihr Englisch wird von Tag zu Tag immer besser. Leider war die Jobsuche von Matthias nicht ganz so erfolgreich, was wohl auch daran liegt, dass nicht so viele Touristen wie erwartet nach Palm Cove gekommen sind, weshalb die meisten Cafés und Restaurants überbesetzt sind. Dennoch kann Matthias am Campingplatz am Computer arbeiten und dabei auch etwas Geld verdienen. In unserer Freizeit liegen wir oft am Strand und lassen die Sonne auf unsere Haut brutzeln (natürlich immer gut mit Sonnencreme geschützt).



Wir haben hier am Campingplatz schon einige sehr nette Leute kennengelernt. Abends wird manchmal gegrillt und man erzählt sich seine Erlebnisse und Abenteuer in einer gemütlichen Runde bei einem Glas Wein.
Vielleicht habt ihr ja von dem Sandsturm in Sydney und Brisbane gehört. Jedenfalls hat dieser einen Tag später auch Cairns und Palm Cove erreicht. Der Himmel war hier weiß, man konnte nicht sehr weit sehen und beim Atmen hat man immer den Staub in den Lungen gespürt. Zum Glück war der Sturm hier bei weitem nicht so schlimm und auch nach einem Tag schon wieder vorbei.
Mit der nahenden Regenzeit kommen nicht nur die gefährlichen Quallen (Marine Stinger) an die nördliche Ostküste, sondern auch die Insekten. Eines Nachmittags ist Es an unserem Zelt hochgeklettert. Hätte es nicht sechs Beine, so würde man es aufgrund seiner unglaublichen Größe nicht Insekt sondern Tier nennen. Allein der Körper ist 20cm lang und mit den Beinen erreicht es eine stolze Größe von 30cm. Aber zum Glück ist es nicht gefährlich.



Zum Abschluss muss ich noch eine Kleinigkeit los werden. Als ich in den letzten Tagen die Kommentare zu unseren Beiträgen nach Spam durchsucht habe, habe ich versehentlich nicht nur den einen Spameintrag, sondern alle Kommentare gelöscht. Leider hatte ich bis dahin noch keine Backups der Datenbank, weshalb nun alle Kommentare verloren sind :( Ich kann das nicht ändern, aber es wird in Zukunft nicht wieder passieren, da nun alle Datenbanken am Server täglich automatisch gesichert werden. Es tut mir sehr leid und ich hoffe der Unfall hindert euch nicht daran weiterhin so tolle Kommentare zu schreiben.

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September
01
2009

Atherton Tableland

Northern Queensland

Nach unserem Tauchgang wollten wir nicht mehr länger in Cairns bleiben. Nicht das es uns da nicht gefallen hat, aber in der Stadt leben kann schon ziemlich ins Geld gehen. Also sind wir am Mittwoch gleich los ins Atherton Tableland. Erstens um uns die schöne Landschaft mit den zahlreichen Wasserfällen anzusehen und zweitens um einen Job zu finden. In Aussicht stand ein Schweiz- Italienisches Restaurant (Nick´s Restaurant), bei dem wir schon vorher angefragt hatten und natürlich Farmarbeit.
Das Atherton Tableland liegt etwa 1100 Meter höher als Cairns und im Landesinneren, also im Osten von Cairns. Die Straße dort hin war eine einzige Serpentinenstrecke, was unserem Auto nicht ganz so viel Freude bereitet hat. Als wir am Nachmittag bei Nick´s Restaurant ankamen, war Nick nicht da. Wir sind daher weiter nach Atherton gefahren um uns über die Farmarbeit schlau zu machen. Dort war um 5 Uhr leider auch niemand mehr anzutreffen. Wohlbemerkt, Atherton ist im 100km Umkreis die größte Stadt und es war wirklich nichts mehr los. Also sind wir auf den nächsten Campingplatz.



Am Donnerstag haben wir ausgeschlafen, immerhin erwacht Atherton auch erst nach 9 Uhr. Im Jobbüro mussten sie uns enttäuschen, da die richtige Saison erst in 4-6 Wochen los geht. Wir haben es noch bei einem Gemüsehändler versucht, der uns noch einen Freund empfohlen hat, ein Farming- Hostel,… Alles mit dem selben Resultat, für die nächsten Wochen kein Job, zeitigstens Mitte Oktober.
Nichts desto Trotz waren wir auch hier um uns die Landschaft anzusehen. Was wir auch taten. Wir sind um den Tinaroo See gefahren, nach dem Mittagessen durch den Regenwald gelaufen und am Abend wieder zurück nach Yangaburra zu Nick. Leider hatte auch er keinen Job für uns, da unsere Vorgänger sich kurzerhand entschlossen haben länger zu bleiben. Nach der zweiten Nacht im Tableland war uns auch klar, dass Yangaburra nicht der Ort ist, wo wir 2-3 Monate bleiben wollen. So dicht am Regenwald wird es jede Nacht kalt und neblig, was all unsere Sachen extrem durchnässt.



Den Freitag haben wir uns den Rest des Atherton Tabelands angesehen, was im Klartext heißt, ein Wasserfall nach dem Anderen. In der Trockenzeit nicht ganz so spektakulär, wie in der Regenzeit, aber allemal eine Fahrt wert. Am späten Nachmittag sind wir an der australischen Ostküste, in Innisfail angekommen, wo wir auch die Nacht verbrachten.



Innisfail ist nicht besonders schön. Wir haben uns daher überlegt, wo wir als Nächstes hinfahren. Wo wir einen Job finden könnten. Entweder weiter die Küste runter nach Ayr und Whitsunday- Inseln oder wieder zurück nach Cairns und Port Douglas. Auf Grund des wärmeren Klimas und der Überzahl an Hotels und Resorts haben wir uns für Cairns entschlossen. Am Samstag waren wir also wieder in Cairns, haben die Zeitung durchforstet, Lebenslauf ausgedruckt und uns über die allgemeine Joblage schlaugemacht. Bei über 32°C durch die Stadt rennen hat ziemlich geschlaucht. Und so war es das Beste zum nächst schönsten Strand zu fahren um Baden zu gehen.

Am Sonntag ging alles ganz schnell. Claudi hat ihre Bewerbungen in sämtlichen superteuren Resorts und Restaurants in Palm Cove hinterlassen und am Abend eine Zusage und ein Probearbeiten in der Tasche gehabt. Montag war das Probearbeite und obwohl Claudi noch immer ein paar Probleme mit ihrem Englisch hat, hat sie einen Job als Bedienung bekommen. Matthias wird die nächsten Tage weiter nach Arbeit schauen und Webseiten programmieren. Wer also eine Webseite braucht darf sich gern melden :). Hier direkt am Strand lässt es sich gut die nächsten 2 Monate aushalten.

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August
25
2009

Great Barrier Reef

Northern Queensland

Am Freitag, 21.08. war es endlich so weit, unser Tauchkurs ging los. Die ersten zwei Tage hatten wir 5 Theoriestunden und 4 Trainingstauchgänge im Pool. Unsere Klasse bestand aus uns und Andrea und Martina aus der Schweiz. Unser Tauchlehrer, der Chris, hat uns über die lebenswichtigen Dinge beim Tauchen aufgeklärt.


  • Niemals die Luft anhalten!

  • Immer den O-Ring rein stopfen!

  • Niemals alleine tauchen!

  • Wenn die Fische aggressiv werden hast du vergessen sie zu füttern! ;-)

  • Prahle mit deinen neu gelernten Checkerbegriffen vor den Freunden! (Inflator, Tarierjacket, Buddycheck, …) ;-)

Da wir den Test am 2. Tag mit Bravur bestanden hatten, durften wir alle mit aufs Boot, die Scubapro. Martina hat den Lehrgang leider abgebrochen, da sie sich unter Wasser nicht so wohl gefühlt hat, sie ist dann aber trotzdem mit aufs Boot gekommen um zu Schnorcheln.



Am Sonntag ging es dann endlich aufs Meer. Wir wurden um 6:15 vom Campingplatz abgeholt, haben im Shop unser Equipment eingepackt und haben kurz nach sieben den Anker gelichtet. Während der etwa 3-stündigen Fahrt zum Riff wurde uns die Crew vorgestellt und wir konnten unsere Kajüten beziehen. Unsere freundliche Schiffsköchin aus Frankreich hat während der 3 Tage für unser leibliches Wohl gesorgt. Ansonsten waren da noch der Captain, ein Supervisor und 3 Tauchlehrer. Am Riff angekommen ging es sofort zum ersten unserer 4 Trainingstauchgänge. Von da an bestand unser Tagesablauf aus Tauchen, Essen, Tauchen, Essen, Tauchen, Essen, Schlafen… Zwischendurch hatten wir auch Zeit zu entspannen, die Sonne genießen und etwas zu Schnorcheln.



Am Mittag des 2. Tages, unserem siebten Jahrestag (was ein Zufall), war es endlich so weit, wir bekamen unser offizielles Zertifikat, von da an sind wir Open Water Diver und dürfen alleine Tauchen gehen wo immer wir wollen (bis maximal 18m Tiefe). Bei den restlichen 5 Tauchgängen, darunter auch ein Nachttauchgang am Montagabend, haben wir nun mit Andrea zusammen das Great Barrier Reef erkundet.



Am 3. Tag, man merkte uns den Stress und die Müdigkeit schon deutlich an, standen vormittags 3 Tauchgänge auf dem Programm, bis wir uns zum Mittag auf den Rückweg nach Cairns machten. Wir hatten bei allen 9 Tauchgängen richtig viel Spaß. Wir haben viele bunte Fische gesehen (gestreifte, gepunktete, rote, gelbe, lilagrüne, dicke dünne, lange, flache, hübsche, hässliche, große und kleine), aber auch einige Weißspitzen Riffhaie, Rochen und eine riesige schlafende Schildkröte, viele Korallen und Seegurken und natürlich einige Clownfische.



Unser Tauchtrip war bisher eines unserer schönsten Erlebnisse in Australien und wir sind ganz bestimmt nicht zum letzten Mal getaucht.

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August
20
2009

Cairns

Northern Queensland


(Download komplettes Panorama: 17871x1640 Pixel, 60%, 3.4MB)


Am Sonntag, 16. August wurden wir um 23:00 aus unserem Schlaf geweckt. Ein paar Backpacker konnten sich nicht benehmen und haben direkt am Strand mitten in der Stadt sie Musik extrem laut aufgedreht und lauthals dazu gegrölt. Da wir Konflikten mit der Polizei aus dem Weg gehen wollten, entschlossen wir uns nach Cairns aufzubrechen. Wir sind also etwa 40km gefahren wo wir in Palm Cove übernachteten. Die folgenden Tage haben wir in Cairns verbracht. Wir waren viel Bummeln, am Flughafen Spotten und lecker Essen. Jetzt bereiten wir uns auf den Tauchkurs vor, der am Wochenende stattfinden wird, 2 Tage Theorie und Training im Pool und danach 3 Tage Tauchen am Riff mit Übernachtungen auf dem Boot :).


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August
10
2009

nördliches Queensland

Northern Queensland

Von Port Douglas aus sind wir zunächst 15km Richtung Norden zum Mossman Gorge gefahren. Hier konnten wir rund um den Mossman Fluss und den angrenzenden Regenwald einen kleinen Rundweg wandern. Unsere Mittagspause haben wir etwas nördlicher direkt am Meer, am Wonga Beach gemacht. Danach sind wir ein Stück entlang des Daintree Rivers nach Daintree, einem kleinen Dorf mitten im Nirgendwo, das ausschließlich vom Tourismus lebt, gefahren. Die Gegend um den Fluss ist bekannt für seine große Salzwasserkrokodil-Population. Wir haben also gleich eine Tour auf dem Fluss gemacht um ein paar Krokodile in freier Wildnis zu erleben. Leider haben wir nur ein kleines weibliches Krokodil in seinem Nest gesehen. Da wir aber eine kostenlose Reentry Karte bekommen haben, konnten wir in den Folgenden 3 Tagen noch weitere Trips auf dem Fluss mitmachen.



Am nächsten Vormitttag haben wir also gleich das erste Boot genommen um wieder auf die Suche nach Krokodilen zu gehen. Diesmal konnten wir zwei weitere sehen, die sich im Gras sonnten. Neben ein paar Vögeln war aber nichts Spannendes zu erleben. Mittags gab es Krokodil mit Salat und Pommes (schmeckt irgendwie wie Schweinefleisch, das wie Gyros gewürzt war). Am Nachmittag sind wir weiter Richtung Cape Tribulation bis zu der Fähre über den Daintree River gefahren. Hier haben wir eine weitere Bootsfahrt unternommen und konnten endlich 7 Krokodile sehen. Darunter waren auch zwei große männliche (Scarface und Fat Albert), denen man bei ihrer Größe von etwa 5m nicht zu nahe kommen will. Danach sind wir mit der Fähre über den Fluss und eine teilweise steile und kurvige Strecke durch den Regenwald direkt am Meer entlang zum Daintree Discovery Center. Das ist eine der größten Touristen Attraktionen in der Gegend. Man kann auf befestigten Wegen durch die verschiedenen Etagen des Regenwaldes einiges über die lokale Pflanzen- und Tierwelt erfahren. Der Park ist so groß, dass wir ihn an einem Nachmittag nicht schafften. Wir entschlossen uns am nächsten Tag nochmal hin zu gehen (kostenloser Reentry). Gegen 5 suchten wir uns an einem nahegelegenen Strand einen ruhigen Platz zum Übernachten. Hier haben wir 4 Backpacker aus Frankreich und Kanada kennengelernt, mit denen wir den Abend am Lagerfeuer verbrachten.



Am nächsten Morgen sind wir gleich zurück zum Discovery Center um den Rest des Parks zu erkunden und haben uns dann auf den Weg nach Cape Tribulation gemacht. Hier haben wir uns auf einem Campingplatz eingerichtet und sind nachmittags noch etwas am Strand spazieren gegangen. Wir haben wieder ein paar Kokosnüsse gesammelt, geknackt und zum Teil gleich vor Ort verspeist, sehr lecker!



Am nächsten Tag sind wir den Bloomfield Track gefahren, ein sehr großes Allrad Abenteuer mit einigen Flussdurchquerungen und steilen Schotterpisten mitten durch den Regenwald. Am Ende des Tracks liegen die Bloomfield Falls und ein paar kleinere Dörfer. Auf befestigter Straße ging es anschließend am Black Mountain vorbei nach Cooktown. Hier hat Captain Cook 1770 zum ersten Mal den nördlichen australischen Kontinent betreten und zum ersten Mal Kängurus gesehen und getauft. Heute ist Cooktown eine ruhige und abgelegene kleine Stadt.



Am nächsten Tag, es war mittlerweile Samstag, 8. August, setzten wir unseren Trip durch das nördliche Queensland fort. Wir fuhren eine teilweise sehr unebene unbefestigte Straße, vorbei an den Endeavour Falls, der Fluss ist nach dem Schiff von Captain Cook benannt, in den Lakefield Nationalpark, ein Sumpfgebiet mit einigen kleinen und größeren Seen mitten in der nördlichen Savannah. Hier haben wir an einem der Wasserlöcher gecampt.



Am Sonntag haben wir einen etwa 5km langen Erkundungsweg durch die Steppe genommen, es war ganz schön heiß und trocken, und haben uns die White Lilly und Red Lilly Lagunen angeschaut. Leider blühen die Lilien nicht in der Trockenzeit, weshalb es auch hier nichts Spektakuläres zu sehen gab. Danach haben wir uns auf den Weg zurück in die Zivilisation begeben. Zunächst vorbei an Laura und Lakeland Downs (kurz etwas tanken). Diese Route verläuft etwas durchs Landesinnere und war daher geprägt von Steppe und Woodland. Deshalb haben wir uns entschlossen den Bloomfield Track erneut zu fahren, da wir alle sehr viel Spaß dabei hatten. Am Montag sind wir dann recht früh den Bloomfield Track zurück gefahren und wieder durch den Regenwald, mit der Fähre über den Daintree Fluss und weiter nach Port Douglas. Zum Glück ist das Wetter mittlerweile deutlich besser geworden, weshalb wir nun unsere lang ersehnten Bade- und Strandtage in Port Douglas genießen werden.



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August
04
2009

Port Douglas

Northern Queensland

Nachdem wir nun einige Tage in der Hitze der Steppe über den Savannah Way gefahren sind, freuten wir uns auf die sonnige Ostküste und ein erfrischendes Bad im Meer. Als wir aber in Cairns angekommen sind, mussten wir feststellen, dass es recht kühl und bewölkt war und es sogar manchmal regnete. Wir haben also unser Zelt am Campingplatz in Cairns erst gar nicht aufgestellt, sondern gleich im Auto geschlafen. Am nächsten Tag haben wir uns die Innenstadt etwas angeschaut und dabei weiter nach einem Bikini für Claudia Ausschau gehalten.

Da das Wetter am dritten Tag in Cairns immer noch nicht besser werden wollte, entschlossen wir uns unsere Seeabenteuer auf später zu verschieben und zunächst den nördlichen Regenwald etwas zu erkunden. Wir sind an einer sehr schönen Küstenstrecke Richtung Port Douglas gefahren und haben zwischendurch an einigen schönen Stränden halt gemacht und die wenigen vorhandenen Sonnenstrahlen genossen. In Port Douglas haben wir den Rest des Tages am Strand und in der Stadt verbracht. Am Abend haben wir uns in eine der vielen kleinen Bars gesetzt und etwas der Livemusik zugehört.



Am nächsten Tag war es bereits Freitag, 31. Juli und es stand der große Shoppingmarathon auf dem Programm. Hier sind wir endlich fündig geworden und haben gleich zwei sehr schöne Bikinis für Claudi gekauft. Nachmittags haben wir sie sofort am 4 Mile Beach im kühlen Wasser bei stürmischem Wellengang eingeweiht. Die folgenden drei Tage haben wir in Port Douglas verbracht und auf die Sonne gewartet. Dabei sind wir immer wieder durch die Innenstadt geschlendert, haben Eis und Kaffee genossen und am Nachmittag trotz des durchwachsenen Wetters etwas im Meer gebadet. Abends war es meist windstill und man konnte gut einen kleinen Spaziergang am Strand machen.



Am Sonntag war in einem der vielen Parks in Port Douglas ein Markt, wo man allerlei Leckereien und Souvenirs kaufen konnte. Wir haben an einem der Stände die Milch einer Kokosnuss getrunken und danach das Fruchtfleisch gegessen. Das hat uns so gut geschmeckt, dass wir uns gleich auf die Suche nach einer frischen Kokosnuss von einer der vielen herumstehenden Palmen gemacht haben. Wir sind auch fündig geworden und haben die Nuss am Abend mühsam geöffnet und gegessen. Sie war sehr lecker!

Als wir am Montag vom Piknikplatz zu unserem Schlafplatz irgendwo in einer Seitenstraße fahren wollten, mussten wir feststellen, dass beide Batterien zu leer waren, um den Motor zu starten (Sowas passiert, wenn man bis spät in die Nacht im Auto liest). Da es schon recht spät war und wir niemand mehr stören wollten, mussten wir die Nacht direkt auf dem Parkplatz verbringen. Wir hatten dabei ein unwohles Gefühl, da das Campen auf Parkplätzen grundsätzlich verboten ist. Am nächsten Morgen sind wir daher sehr früh aufgestanden und haben Frühstück mit Kaffee und Tee gemacht. Keine 10 Minuten später tauchte ein Ranger auf, der allen Campern Strafzettel verteilte. Da wir bereits munter waren und man unserem Auto nicht ansieht, dass darin geschlafen werden kann, hat er sich nicht für uns interessiert, wohl nochmal Glück gehabt.
Nachdem uns eine nette Australierin beim Starten des Motors geholfen hatte, entschlossen wir uns Oerl etwas Auslauf zu gewähren und machten uns auf den Weg weiter nördlich Richtung Cape Tribulation und Cooktown, damit sich während der Fahrt die Batterien wieder richtig aufladen können.

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